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EM 2016 – Außenseiter, die überraschen könnten

Viele Fans können es kaum erwarten, bis das Eröffnungsspiel zur Europameisterschaft 2016 am 10. Juni um 21:00 Uhr endlich angepfiffen wird. Beim Eröffnungsspiel im Stade de France in Saint-Denis spielt Frankreich gegen Rumänien. Einst gehörte Rumänien zu den besten europäischen Nationalmannschaften. Als echte Favoriten werden Frankreich und Deutschland, aber auch Spanien gehandelt. Ein großes internationales Fußballturnier ist jedoch immer für Überraschungen gut. An der diesjährigen Europameisterschaft nehmen nicht wie sonst üblich 16, sondern 24 Mannschaften teil, darunter auch einige Debütanten, die es erstmals geschafft haben, sich zu qualifizieren. Diese Debütanten auf internationalem Rasen sind nicht zu unterschätzen; auch vermeintliche Außenseiter wie Österreich oder Kroatien sind nicht ohne. Möchten Sie auf Außenseiter wetten, können Sie, wenn dieser Außenseiter tatsächlich gewinnt, von einem attraktiven Gewinn profitieren, denn die Wettanbieter für die EM 2016 leisten für diese Außenseiter hervorragende Quoten. Wer sind nun eigentlich diese geheimen Favoriten?

Die Debütanten bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich

Gleich fünf Debütanten sind bei der Europameisterschaft dabei, sie haben es erstmals geschafft, sich zu qualifizieren:

  • Island
  • Nordirland
  • Wales
  • Albanien
  • Slowakei

Bei diesen Nationen handelt es sich um echte Fußballzwerge, noch nie traten sie bei internationalen Turnieren großartig in Erscheinung. Allerdings kann es immer passieren, dass einer dieser Neulinge ganz weit nach vorn kommt, ein gutes Beispiel dafür ist die Europameisterschaft 2004 in Portugal, bei der Griechenland überraschend Europameister wurde.

Island – ein Geheimtipp

Island ist ein echter Geheimtipp, die Nationalmannschaft der kleinen, kalten Insel im Atlantik könnte durchaus ähnlich wie Griechenland für eine Überraschung sorgen. Island konnte bei der Qualifikation überraschen, dabei konnten die Isländer schon zu Beginn der Qualifikationsrunde einige Siege einheimsen:

  • gegen die Türkei
  • gegen Lettland
  • gegen die Niederlande
  • gegen Kasachstan
  • gegen Tschechien
  • und noch einmal gegen die Niederlande

Besonders erstaunlich ist, dass die Isländer es gleich zweimal geschafft haben, gegen die Niederlande zu gewinnen, die doch sonst ein starkes Team sind. In den letzten Jahren hat es Nationaltrainer Heimir Hallgrimsson geschafft, eine starke Mannschaft aufzubauen. Stürmer Alfred Finnbogason wird sicher bei der Aufstellung der Startelf nicht vergessen, er spielt in der Bundesliga und steht dort beim FC Augsburg unter Vertrag. Die meisten isländischen Nationalspieler sind in ausländischen Mannschaften verpflichtet und haben dort bereits ein hohes Maß an Erfahrung gesammelt. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn Island ins Halbfinale oder vielleicht sogar ins Finale einzieht.

Die Türkei – nicht zu unterschätzen

Die Türkei ist als Fußballnation nicht zu unterschätzen, denn die türkische Süper Lig, die höchste Spielklasse beim türkischen Fußball, gehört zu den bekannten Top-Ligen. Für die letzten großen Turniere konnte sich die Türkei nicht qualifizieren, doch nun gelang die Qualifikation für Frankreich. Schon bei der Europameisterschaft 2008 sorgte die Türkei für Aufsehen, schließlich zog sie ins Halbfinale ein, doch dann wurde sie von Deutschland besiegt. Die türkische Nationalmannschaft verfügt über ein gutes Potenzial, doch viele der Spieler können noch nicht genug Erfahrungen vorweisen. Auch ein Stürmer mit internationaler Erfahrung ist noch nicht in der Nationalmannschaft vertreten. Punkten kann die türkische Nationalmannschaft allerdings mit guten Flügelspielern und einem starken Mittelfeld. Die meisten türkischen Nationalspieler stehen bei Mannschaften der Süper Lig unter Vertrag. Auf jeden Fall könnte die Türkei für Überraschungen sorgen – die Nationalmannschaft ist unberechenbar.

Kroatien – längst kein Fußballzwerg mehr

Erst am letzten Spieltag der Qualifikationsrunde hat es Kroatien geschafft, sich ein Ticket nach Frankreich zu sichern. Bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine sowie bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien war die Teilnahme für die Kroaten bereits nach der Vorrunde beendet; am Kader der beiden letzten großen Turniere hat sich bis heute nicht viel geändert. Es kommt jetzt auf den Trainer Ante Cacic an, wie er seine Nationalmannschaft aufstellt. Die Mannschaft verfügt durchaus über ein gutes Potenzial, doch wichtig ist jetzt, es richtig umzusetzen. Einige der kroatischen Nationalspieler stehen bei spanischen und italienischen Top-Vereinen unter Vertrag:

  • Mateo Kovacic – Real Madrid
  • Luka Modric – Real Madrid
  • Mario Mandzukic – Juventus Turin
  • Ivan Perisic – Inter Mailand
  • Marcelo Brozovic – Inter Mailand

Bei den Kroaten hapert es allerdings noch an der Defensive, wie das Freundschaftsspiel gegen Ungarn zeigte. Die Kroaten standen stark unter Druck, die Spieler wurden unsicher, weshalb sich Fehler einschlichen.

Österreich – ein Geheimfavorit

Österreich gilt als Außenseiter; im Jahr 2008 war Österreich Gastgeber für die Europameisterschaft und hatte sich dafür automatisch qualifiziert. Die Österreicher mussten allerdings bereits in der Vorrunde ausscheiden. In der Qualifikationsrunde zeigten sich die Österreicher jedoch stark, sie konnten 28 von möglichen 30 Punkten holen. Bei Auswärtsspielen besiegten die Österreicher während der Qualifikation Russland, Schweden und Montenegro. Die österreichische Nationalmannschaft verfügt über starke Spieler, viele von ihnen sind international bekannt. Trainer Marcel Koller verlässt sich bereits seit Jahren auf seine Stammspieler, das wird auch bei der diesjährigen Europameisterschaft nicht anders aussehen. Einige Nationalspieler sind in deutschen Vereinen verpflichtet, so spielt Torwart Heinz Lindner bei Eintracht Frankfurt; Ramazan Özcan, ebenfalls ein Torwart, ist beim FC Ingolstadt verpflichtet, auch Abwehrspieler Markus Suttner spielt beim FC Ingolstadt. Florian Klein, ein weiterer Abwehrspieler, steht beim VfB Stuttgart unter Vertrag. David Alaba, ein Mittelfeldspieler, steht sogar beim deutschen Rekordmeister Bayern München unter Vertrag; Alessandro Schöpf, ebenfalls im Mittelfeld, spielt beim FC Schalke 04. Andere Nationalspieler sind bei Vereinen der englischen Premier League verpflichtet, beispielsweise bei Leicester City oder Tottenham Hotspur. Österreich ist durchaus ein Hoffnungsträger, die Spieler konnten internationale Erfahrung sammeln und haben das Zeug, es ganz weit nach vorn zu bringen.

Nordirland – gut für Überraschungen

Nordirland ist ein absoluter Neuling; es ist lange her, als die nordirische Nationalmannschaft an internationalen Turnieren teilnahm. Zum letzten Mal war Nordirland bei der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko dabei, doch musste die Mannschaft nach der Vorrunde nach Hause fahren. Nordirland verfügt über einige gute Spieler, die zumeist bei Profiligen in England und Schottland spielen. Fußball-Fans dürfen gespannt sein, wie weit es Nordirland schafft.

Fazit

Während einige Mannschaften, die bereits viele Erfolge bei internationalen Turnieren vorweisen können, als Favoriten gelten, können verschiedene Außenseiter und Newcomer für Überraschungen sorgen. Island überraschte bereits bei der Qualifikation; auch Österreich, Kroatien und die Türkei haben ein gutes Potenzial. Wetten Sie auf einen dieser Außenseiter und gewinnen Sie, können Sie einen satten Gewinn kassieren. Die Wettanbieter leisten auf diese Außenseiter erstaunlich gute Quoten.

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